Termingeld bzw. Termineinlagen sind Geldanlagen, welche für eine
befristete Zeit angelegt werden. Dabei werden zwei Typen unterschieden:
Festgelder und Kündigungsgelder.
Festgelder haben eine feste Laufzeit und können am Ende der Laufzeit
entweder als Sichteinlage (Kontoguthaben) weitergeführt werden oder aber
verlängert werden. Bei einer solchen Verlängerung gilt meist der aktuelle
Zinssatz. Die Zinsen werden am Ende der Laufzeit gutgeschrieben.
Bei Kündigungsgeldern gilt eine festgelegte Kündigungsfrist. Eine
Verfügung über die Gelder ist somit i.d.R. erst nach Kündigung und
Ablauf der Kündigungsfrist möglich. Beim Kündigungsgeld gilt ein
variabler Zinssatz, sofern vertraglich nichts anderes festgelegt wurde. Die
Zinsen werden nach Kündigung oder Fälligkeit gutgeschrieben.
Normalerweise ist eine vorzeitige Verfügung über Termineinlagen nicht
möglich. Die Einlagen können jedoch auf Anfrage beliehen werden.
Mittwoch, 1. Februar 2012
Montag, 7. November 2011
Tagesgeld
Ein Tagesgeldkonto ist ein verzinstes Konto, über dessen Guthaben der Kontoinhaber täglich verfügen kann. Kündigungsfristen gibt es im Gegensatz zum Sparbuch nicht. Die jederzeitige Liquidität, die interessante Verzinsung und die relativ hohe Sicherheit sind die Vorteile eines solchen Kontos. Ein Tagesgeldkonto besitzt in der Regel allerdings keine Verrechnungsfunktion: Überweisungen auf Fremdkonten und Lastschriften sind somit nicht möglich. Dies kann allerdings - gerade von Senioren - auch als Vorteil ausgelegt werden, denn der Umstand, dass von einem Tagesgeldkonto kein Geld auf fremde Konten überwiesen werden kann, erhöht die Sicherheit dieses Kontos.
Die Verzinsung eines Tagesgeldkontos bezieht sich immer auf das Jahr. Unterschiede gibt es bei der Auszahlungsweise der Zinsen: Viele Banken zahlen die Zinsen einmal im Jahr aus, andere zahlen anteilig monatlich oder vierteljährlich aus. Die Vorteile einer monatlichen oder vierteljährlichen anteiligen Auszahlung liegen auf der Hand: Neben dem Zinseszinseffekt profitiert der Anleger von der sofortigen Verfügbarkeit der ausgezahlten Zinsen.
Die Verzinsung eines Tagesgeldkontos ist theoretisch immer nur an den Tag gebunden. Jederzeit also könnte die Bank von Tag zu Tag die Zinsen ändern. Auch müsste bei einem Tagesgeldkonto die Maxime greifen, dass kurzfristig gebundenes Kapital niedriger verzinst wird als langfristig angelegtes Kapital. Daher müssten die Zinsen für Tagesgeld theoretisch tendenziell niedrig sein.
Tatsächlich aber stellen sich die Verhältnisse anders dar:
Über das Guthaben auf einem Tagesgeldkonto kann täglich verfügt werden. Die tägliche Verfügbarkeit bezieht sich hierbei keineswegs auf die tatsächliche Verfügung über das Geld: Verfügt werden kann über das Guthaben in der Regel nur durch Überweisung auf ein vorher definiertes Referenzkonto (meist das Girokonto). Es entstehen daher zwangsweise Banklaufzeiten zwischen ein bis drei Tagen, bis das Guthaben auf dem Referenzkonto vorhanden ist. Erst dann kann zum Beispiel durch Barabhebung oder Überweisung auf ein Fremdkonto über das Guthaben verfügt werden. Vereinzelt sind auch Angebote von Instituten anzutreffen, die ein Tagesgeldkonto auch mit einer Bankkarte ausstatten: Mit dieser kann dann über das Guthaben an einem Geldautomaten verfügt werden. Eine Bezahl-Funktion ähnlich wie bei einer EC-Karte wird aber auch hier ausgeschlossen.
Die Verzinsung eines Tagesgeldkontos bezieht sich immer auf das Jahr. Unterschiede gibt es bei der Auszahlungsweise der Zinsen: Viele Banken zahlen die Zinsen einmal im Jahr aus, andere zahlen anteilig monatlich oder vierteljährlich aus. Die Vorteile einer monatlichen oder vierteljährlichen anteiligen Auszahlung liegen auf der Hand: Neben dem Zinseszinseffekt profitiert der Anleger von der sofortigen Verfügbarkeit der ausgezahlten Zinsen.
Die Verzinsung eines Tagesgeldkontos ist theoretisch immer nur an den Tag gebunden. Jederzeit also könnte die Bank von Tag zu Tag die Zinsen ändern. Auch müsste bei einem Tagesgeldkonto die Maxime greifen, dass kurzfristig gebundenes Kapital niedriger verzinst wird als langfristig angelegtes Kapital. Daher müssten die Zinsen für Tagesgeld theoretisch tendenziell niedrig sein.
Tatsächlich aber stellen sich die Verhältnisse anders dar:
- Die Verzinsung eines Tagesgeldkontos wird von Banken in der Regel für einen bestimmten Zeitraum garantiert und auch aus anderen Gründen sind die Institute darauf bedacht, die Zinskonditionen möglichst langfristig konstant zu halten. Da Tagesgeldkonten keiner Kündigungsfrist unterliegen, wäre es für den Kunden ein Leichtes, sein Guthaben im Falle einer Zinssenkung auf ein anderes Tagesgeldkonto bei einem anderen Institut zu überweisen.
- Auch ist die Verzinsung eines Tagesgeldkontos momentan i.d.R. deutlich höher als die eines Sparbuchs. Zur Zeit liegen die Zinsen für Tagesgeld bei vielen Banken zwischen drei und vier Prozent. Ursache hierfür sind die technische Entwicklung und die Nutzung des Tagesgeldkontos als Produkt zur Neukundengewinnung. Kreditinstitute versuchen mit attraktiven Tagesgeldkonditionen neue Kunden zu gewinnen und diesen Neukunden andere - für die Bank profitablere Produkte - zu verkaufen.
Über das Guthaben auf einem Tagesgeldkonto kann täglich verfügt werden. Die tägliche Verfügbarkeit bezieht sich hierbei keineswegs auf die tatsächliche Verfügung über das Geld: Verfügt werden kann über das Guthaben in der Regel nur durch Überweisung auf ein vorher definiertes Referenzkonto (meist das Girokonto). Es entstehen daher zwangsweise Banklaufzeiten zwischen ein bis drei Tagen, bis das Guthaben auf dem Referenzkonto vorhanden ist. Erst dann kann zum Beispiel durch Barabhebung oder Überweisung auf ein Fremdkonto über das Guthaben verfügt werden. Vereinzelt sind auch Angebote von Instituten anzutreffen, die ein Tagesgeldkonto auch mit einer Bankkarte ausstatten: Mit dieser kann dann über das Guthaben an einem Geldautomaten verfügt werden. Eine Bezahl-Funktion ähnlich wie bei einer EC-Karte wird aber auch hier ausgeschlossen.
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Tagesgeld
Donnerstag, 18. Juni 2009
Geldanlage: Den richtigen Partner finden
Bei den meisten Geldanlagen benötigen Sie eine Institution über die Sie Ihre Vermögenstitel handeln und über die Sie diese hinterlegen können. Dabei können sie sich für die Geldanlage an verschiedene Arten von Geschäftspartnern wenden. Dies können z.B. Banken, Versicherungsunternehmen oder unabhängige Berater sein. Sie sollten ihren Geschäftspartner in Sachen Geldanlage dahingehend prüfen, ob er
1. tatsächlich die notwendige Kompetenz und Integrität besitzt.
2. bei der Beratung auch wirklich ihre – und nicht seine eigenen - wirtschaftlichen Interessen in den Vordergrund stellt. So sollten bei ihnen die Alarmglocken klingeln, wenn ihnen Ihr Anlageberater ausschließlich z.B. Fondsprodukte empfiehlt, denn diese bringen ihm i.d.R. eine hohe Provision.
3. ob er Sie unabhängig berät und die Produkte verschiedener Anbieter vergleicht. Empfiehlt er ihnen für eine Geldanlage z.B. ausschließlich Produkte einer einzigen Fondsgesellschaft, Bank oder Versicherung, so geht es Ihrem Geschäftspartner nur um sein eigenes Wohl und Sie sollten sich besser von ihm trennen.
1. tatsächlich die notwendige Kompetenz und Integrität besitzt.
2. bei der Beratung auch wirklich ihre – und nicht seine eigenen - wirtschaftlichen Interessen in den Vordergrund stellt. So sollten bei ihnen die Alarmglocken klingeln, wenn ihnen Ihr Anlageberater ausschließlich z.B. Fondsprodukte empfiehlt, denn diese bringen ihm i.d.R. eine hohe Provision.
3. ob er Sie unabhängig berät und die Produkte verschiedener Anbieter vergleicht. Empfiehlt er ihnen für eine Geldanlage z.B. ausschließlich Produkte einer einzigen Fondsgesellschaft, Bank oder Versicherung, so geht es Ihrem Geschäftspartner nur um sein eigenes Wohl und Sie sollten sich besser von ihm trennen.
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Geldanlage: Partner
Donnerstag, 23. Oktober 2008
Zertifikate momentan kaum empfehlenswert
In mehreren Artikeln wurde in diesem Blog schon auf die Schwächen von Zertifikaten hingewiesen. Sicherlich sind Zertifikate grundsätzlich gute Produkte, die gegenwärtige Finanzkrise hat aber deutlich gezeigt, dass ihre Konstruktion als Inhaberschuldverschreibung große Sicherheitsrisiken mit sich bringt. So haben z.B. zahlreiche Käufer von Lehman-Brothers-Zertifikaten ihr Geld verloren und streiten mit ihren Banken um Entschädigungen.
Beachten Sie also unbedingt die Risiken von Zertifikaten. In der gegenwärtigen Situation würde ich die Finger davon lassen und eher zu ETFs raten.
Beachten Sie also unbedingt die Risiken von Zertifikaten. In der gegenwärtigen Situation würde ich die Finger davon lassen und eher zu ETFs raten.
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Zertifikate
Dienstag, 2. September 2008
Abgeltungssteuer (Teil 2)
Abgeltungssteuer (Teil 1)
Auch Spekulationsverluste werden bei der Abgeltungssteuer berücksichtigt. Dabei werden positive und negative Einkünfte durch ihre Bank verrechnet wobei Verluste aus Aktienverkäufen grundsätzlich nur mit Gewinnen aus Aktienverkäufen verrechnet werden können. Ein verbleibender Verlust wird vom Kreditinstitut entweder auf das nächste Jahr vorgetragen oder, wenn der Kunde dies bis zum 15. Dezember eines Jahres beantragt, bescheinigt. Altverluste, die vor 2009 angefallen sind, können im Rahmen einer Übergangsregelung bis zum Jahr 2013 mit Kapitaleinkünften nach neuem Recht verrechnet werden. Eine Verrechnung mit Zinseinkünften oder Dividendenausschüttungen ist allerdings nicht möglich.
Auch Spekulationsverluste werden bei der Abgeltungssteuer berücksichtigt. Dabei werden positive und negative Einkünfte durch ihre Bank verrechnet wobei Verluste aus Aktienverkäufen grundsätzlich nur mit Gewinnen aus Aktienverkäufen verrechnet werden können. Ein verbleibender Verlust wird vom Kreditinstitut entweder auf das nächste Jahr vorgetragen oder, wenn der Kunde dies bis zum 15. Dezember eines Jahres beantragt, bescheinigt. Altverluste, die vor 2009 angefallen sind, können im Rahmen einer Übergangsregelung bis zum Jahr 2013 mit Kapitaleinkünften nach neuem Recht verrechnet werden. Eine Verrechnung mit Zinseinkünften oder Dividendenausschüttungen ist allerdings nicht möglich.
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Abgeltungssteuer
Mittwoch, 6. August 2008
Buchtipp
"Gerade ältere Menschen sind oft unsicher bei der Frage, wie ihr Vermögen am besten anzulegen sei. Zum einen erinnern sie sich sehr gut an die Mühen, mit welchen sie ihr Geld erworben hatten. Und zum anderen sind sie sich sehr bewusst darüber, dass ihnen weniger Zeit verbleibt, eventuelle Verluste durch Eigenleistung wieder wettzumachen.
Viele neigen zu der Lösung, vorsichtshalber lieber gar nichts zu tun, statt ihr Geld für sich arbeiten zu lassen. Und so dümpeln viele größere und kleinere Vermögen auf niedrig verzinsten Sparbüchern -oder noch schlimmer: In Bettkästen!- vor sich hin.
Dies müsste nicht so sein, wenn die Betreffenden Geldanlage und Vermögenssicherung für Seniorenvon Dr. Jens Bölscher gelesen hätten.
Hier wird in übersichtlicher und leicht verständlicher Form geklärt worauf es ankommt. Bundesschatzbriefe? Oder doch lieber Aktien? Fonds, Immobilien oder eben doch das gute, alte Sparbuch?
In diesem Buch bleiben keine Fragen offen. Ein ausführlicher Test zur persönlichen Risikoneigung ermöglicht dem Leser, sich über seine Anlageziele Klarheit zu verschaffen. Auf das so ermittelte persönliche Profil zugeschnittene Musterdepots ergänzen das Buch, welches auch für jüngere Menschen einen sehr lesenswerten Abriss über die verschiedenen Anlageformen bietet.
Das Buch ist hervorragend recherchiert und in meinen Augen eine Top-Empfehlung!"
(Quelle: Kundenrezension bei amazon.de)
Viele neigen zu der Lösung, vorsichtshalber lieber gar nichts zu tun, statt ihr Geld für sich arbeiten zu lassen. Und so dümpeln viele größere und kleinere Vermögen auf niedrig verzinsten Sparbüchern -oder noch schlimmer: In Bettkästen!- vor sich hin.
Dies müsste nicht so sein, wenn die Betreffenden Geldanlage und Vermögenssicherung für Seniorenvon Dr. Jens Bölscher gelesen hätten.
Hier wird in übersichtlicher und leicht verständlicher Form geklärt worauf es ankommt. Bundesschatzbriefe? Oder doch lieber Aktien? Fonds, Immobilien oder eben doch das gute, alte Sparbuch?
In diesem Buch bleiben keine Fragen offen. Ein ausführlicher Test zur persönlichen Risikoneigung ermöglicht dem Leser, sich über seine Anlageziele Klarheit zu verschaffen. Auf das so ermittelte persönliche Profil zugeschnittene Musterdepots ergänzen das Buch, welches auch für jüngere Menschen einen sehr lesenswerten Abriss über die verschiedenen Anlageformen bietet.
Das Buch ist hervorragend recherchiert und in meinen Augen eine Top-Empfehlung!"
(Quelle: Kundenrezension bei amazon.de)
Montag, 4. August 2008
Verlangt man an der Börse zu viel?
Aktionäre sind dumm und frech:
Dumm, weil sie Aktien kaufen,
und frech, weil sie
Dividende haben wollen.
(Carl Fürstenberg, 1850-1933)
Dumm, weil sie Aktien kaufen,
und frech, weil sie
Dividende haben wollen.
(Carl Fürstenberg, 1850-1933)
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